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Auf den Spuren von Alexander von Humboldt in den Anden

In dieser Mission geht es um die Pflanzengattung Arenaria, auch "Sandkräuter" genannt. Helfen Sie uns und unserer Kollegin Sabine von Mering bei der Erforschung dieser Gattung mit der sich schon Alexander von Humboldt befasst hat.

Anzahl Exemplare
750
Koordinator
Andreas
Veröffentlichungsdatum
23 Mai 2017
Beitragen
23 Mai 2017

Unsere zweite Mission ist da!

Hallo liebe Herbonauten. Heute ist es endlich soweit: Wir veröffentlichen unsere zweite Mission "Auf den Spuren von Alexander von Humboldt in den Anden". Es geht um die Gruppe der Arenaria ("Sandkräuter"). Schauen Sie doch mal rein!

43 Mitglieder
750 Angesehene Exemplare
511 Fertige Exemplare

Missionsstatus

Ziel : 9377 / 9000 Beiträge

(Hinweis: Diese Mission enthält Belege mit nicht-deutschsprachigen Etiketten. Sollten Sie diese nicht bearbeiten wollen, drücken Sie einfach auf "Nächstes Exemplar".)

Oft gehen wir davon aus, dass die Welt bereits komplett erkundet und eigentlich alles entdeckt wurde. Dass dies ganz und gar nicht der Fall ist, zeigt uns die Pflanzengattung Arenaria, deutsch auch „Sandkräuter“ genannt. Bei dieser Gattung und auch der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) insgesamt besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Die letzte Revision dieser Gattung liegt mehr 100 Jahre zurück und es existiert noch immer kein aktueller Bestimmungsschlüssel für die südamerikanischen Arten.

Höchste Zeit also die Stiefel zu schnüren und sich auf die weite Reise zu machen. Unsere Kollegin Sabine war kürzlich zweimal in Südamerika unterwegs, um Informationen aus historischen Publikationen und Herbarbelegen mittels Feldarbeit und molekularen Methoden zu überprüfen. Dabei wandelte sie auch auf den Spuren von Alexander von Humboldt, der in Peru, Ecuador, Kolumbien und Mexiko sammelte – darunter auch Belege von Arenaria. Von Lima führte die Reise nach Arequipa, dann Geländearbeit („Feld“forschung) in Moquegua und Arequipa, weiter nach Cuzco und Quillabamba. Danach ging es nach La Paz in Bolivien und von dort weiter nach Apolobamba und Richtung Sajama, dem höchsten Berg Boliviens, wo auf Höhen über 4000 m Arenaria-Arten gesammelt wurden. 

Im „Gelände“ bedeutet zwar einerseits an der frischen Luft vor dem grandiosen Panorama der Anden arbeiten zu dürfen, aber auch mit wilden Tieren, Hitze, Kälte, Starkregen, Gewitterstürmen und Erdrutschen konfrontiert zu sein. Da wünscht man sich auch schnell einmal in den trockenen Herbarkeller im Botanischen Museum zurück!

Damit Sabine nicht alles alleine machen muss, können wir bei den Herbonauten schon einmal damit beginnen, die bereits vorhandenen Bestände der Arenaria zu katalogisieren. Hier kommen Sie ins Spiel.

Bitte helfen Sie uns,  die bereits im Bestand des Museums befindlichen Sandkräuter-Belege zu katalogisieren und tragen Sie bei, unser Wissen über diese Pflanzen auf den neuesten Stand zu bringen!  Damit wandeln auch Sie ein wenig auf Alexander von Humboldts Spuren.

 

 

 

 

Exemplar Land Region Datum Sammler Ident. Ort Geolok. Unbenutzbar.
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