Liebe Herbonautinnen und Herbonauten,

Dank Ihres großen Engagements konnten wir die Mission „die Ordnung Gnetales“ erfolgreich abschließen.

Aber neue Missionen sind in der Vorbereitung. Es wird unter anderem um die Vielfalt der Gattung der Nelken gehen.

Unter dem Menüpunkt ‚Wer sind wir‘ gibt es den neuen Unterpunkt ‚Infos und Links‘. Hier haben wir einen Link zu einer interessanten Veröffentlichung eingebaut, die viele Abkürzungen auf Herbarbelegen erläutert („Katalog der auf Herbarbelegen gebräuchlichen Abkürzungen“ von Christof Nikolaus Schröder). Sie können uns gerne weitere Links zusenden, die für Recherchen der Herbonauten nützlich sein könnten.

Sommerliche Grüße aus dem Botanischen Garten Berlin,

Ihr Herbonauten-Team

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Die Familie Restionaceae: Reise in den Süden

Mit dieser Mission begeben wir uns in das südhemisphärische Florenreich! Obwohl die Restionaceae den Süßgrasartigen (Poales) zugeordnet werden, zu denen auch die hier in Deutschland haufenweise wachsenden Gräser gehören, müssen Sie für die Restionaceae über den Äquator hinaus zur Südhalbkugel reisen. Wir laden Sie ein, die Vielfalt dieser Gewächse von der Südhalbkugel der Erde zu betrachten und herauszufinden an welchen Orten und zu welchen Zeiten die Botaniker die Pflanzen gesammelt haben.

Anzahl Exemplare
1665
Koordinator
Agnes
Veröffentlichungsdatum
17 Januar 2019
Beitragen
27 Mitglieder
1352 Angesehene Exemplare
1063 Fertige Exemplare

Missionsstatus

Ziel : 1063 / 1665 Exemplare

Restionaceae

Mit dieser Mission begeben wir uns in das südhemisphärische Florenreich! Obwohl die Restionaceae den Süßgrasartigen (Poales) zugeordnet werden, zu denen auch die hier in Deutschland haufenweise wachsenden Gräser gehören, müssen Sie für die Restionaceae über den Äquator hinaus zur Süderdhalbkugel reisen.

In Australien und Südafrika, dem Hauptverbreitungsgebiet der Restionaceae, sind diese ökologisch besonders wichtig, weil sie dort zum Teil die Nische der Binsen und Gräser einnehmen. Sie sind aber auch in Madagaskar, Südamerika, und Südostasien zu finden.

Manche der hübschen Pflanzenarten sehen Schachtelhalmen oder Bambus ähnlich. Andere Arten wiederum haben eine grasbüschelartige Erscheinungsform. 

Der Name Restionaceae kommt von dem lateinischen Wort für Seil, restis. Die Familie wird deshalb manchmal auch Seilgrasgewächse genannt.

Die Halme können mehrere Meter Höhe erreichen und haben öfters eine beeindruckende besen- oder federartige Gestalt. Sie werden in manchen Kulturen als  Besen eingesetzt, aber auch für die Herstellung von Matten und Dachdecken benutzt. Ein gut gemachtes Strohdach aus Restionaceae Halmen kann bis zu 50 Jahre überdauern!

Wir laden Sie ein, die Vielfalt dieser Gewächse von der Südhalbkugel der Erde zu betrachten und herauszufinden an welchen Orten und zu welchen Zeiten die Botaniker die Pflanzen gesammelt haben.

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