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Ornament und Symmetrie – die Akanthusgewächse

Hier geht es um die farben- und formenreiche Familie der Akanthusgewächse. Diese sind überwiegend in den Tropen und Subtropen anzutreffen. In der Kunst haben insbesondere die Blätter der namensgebenden Gattung einen festen Platz gefunden: berühmt sind die Akanthusornamente auf den klassischen korinthischen Säulen.

Anzahl Exemplare
7605
Koordinator
Agnes
Veröffentlichungsdatum
01 September 2020
Beitragen
16 Oktober 2020

Neue Mission!

Hallo liebe Herbonauten, wir haben die neue Akanthus-Mission eröffnet. Viel Freude damit!

14 Mitglieder
485 Angesehene Exemplare
75 Fertige Exemplare

Missionsstatus

Ziel : 75 / 7605 Exemplare

Der Pflanzenfamilie der Akanthusgewächse (Acanthaceae) sind circa 4000 verschiedene Arten zugeordnet. Vor allem in den Tropen und Subtropen sind diese, mit Schwerpunkt in Südostasien und Afrika, aber auch Brasilien und Zentralamerika, zu finden. Dort wachsen sie in den verschiedensten Lebensräumen, die von Wäldern über Steppen bis hin zu Wüsten reichen. Auch bestimmte Wasserpflanzen, die „Wasserfreunde“ oder „Hygrophila“, gehören zu den Akanthusgewächsen, die in der Aquaristik eine Rolle spielen.

Besonderes Merkmal der Acanthaceae ist ihre ausgeprägte Symmetrie. Nicht zuletzt diese Eigenschaft führte dazu, dass Blätter der Gattung Acanthus in stilisierter Form als Ornament in der Baukunst wiederzufinden sind, wie der klassischen korinthischen Säulenordnung oder in antikisierenden Werken, zum Beispiel am deutschen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin.

 

 

 

 

Akanthus Zeichnung

Blüten von Thunbergia alata und Acanthus mollis

 

Die leuchtende Vielfalt ihrer Blütenfarben und Blattformen macht sie zu beliebten Zimmerpflanzen. Im Blumenfachhandel zu erwerben sind Arten wie Thunbergia alata, die schwarzäugige Susanne, deren gelber Kronteller in einem schwarzen Schlund mündet oder die Garnelenpflanze Aphelandra squarrosa. Beliebt auch die anspruchsvolle Sanchezia speciosa oder Fittonia albivensis mit ihren weißen Blattnervaturen.

Die Blüte der Himmelsblume (Thunbergia mysorensis) kann man gelegentlich im großen Tropenhaus des Botanischen Gartens Berlin bewundern.

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

Fukarek, F., Schulze-Motel, J., Siegel, M. (2000): Die große farbige Enzyklopädie Urania-Pflanzenreich, Urania Verlag

https://de.wikipedia.org/wiki/Akanthusgew%C3%A4chse

https://de.wikipedia.org/wiki/Akanthus_%28Ornament%29

Koepf, Hans: Bildwörterbuch der Architektur, Stuttgart 1974

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