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Botanische Geschichtenerzähler - Apocynaceae Teil 1

Die morphologisch so unterschiedlichen "botanischen Geschichtenerzähler" wie eine Insekten anziehende "Aasblume", ein von Vincent van Gogh gemalter Oleanderstrauch, und die Heilmittel der Seidenpflanzen haben eine Sache gemeinsam: Die gehören zur Familie der "Hundsgiftgewächse" (Apocynaceae). Die in den geograpischen Räumen Vorderasien, Südasiens, Australiens und Ozeaniens heimischen Vertreter dieser Pflanzenfamilie sind echte Verwandlungskünstler.

Anzahl Exemplare
1776
Koordinator
Theresa
Veröffentlichungsdatum
10 November 2021
Beitragen
5 Januar 2022

Ein frohes neues Jahr!

Liebe Herbonauten, erst einmal wünscht das BO-Team Ihnen allen ein frohes, gesundes und spannendes neues Jahr 2022! Vielen Dank, dass Sie die aktuellen Missionen gemeinsam mit uns bestaunen und sich mit uns auf virtuelle Reisen begeben!

17 Dezember 2021

Herzlich Willkommen

Liebe Herbonauten, herzlich Willkommen bei den "Hundsgiftgewächsen". Lassen Sie uns im ersten Teil dieser virtuellen Mission zu dieser wundersamen Pflanzenfamilie den botanischen Geschichtenerzählern aus Vorder-, Südasien, Australien und Ozeanien lauschen

23 November 2021

Frohes Fest und Betriebsurlaub

Liebe Herbonauten, das Team wünscht Ihnen wunderschöne Feiertage und ein friedliches Weihnachtsfest! Die Mitarbeiter sind bis einschließlich 2.1.2022 im Betriebsurlaub. Wir bitten Sie um Verständnis, falls es in dieser Zeit zu längeren Antwortzeiten kommt

23 Mitglieder
1059 Angesehene Exemplare
566 Fertige Exemplare

Missionsstatus

Ziel : 566 / 1776 Exemplare

Diese Mission ist einigen Vertretern der Pflanzenfamilie der sog. „Hundsgiftgewächse“ (lat. „Apocynaceae“ ) aus den geographischen Räumen Vorderasiens, Südasiens, Australiens und Ozeaniens gewidmet - mit insgesamt 400 Gattungen und etwa 4.555 Arten sind die Apocynaceae eine der größten Bedecktsamer-Familien. Dabei umfassen die Pflanzen dieser Familie Arten von einer erstaunlichen morphologischen Vielfalt.

Von dieser Vielfalt zeugen zum Beispiel sukkulente Pflanzen. Dabei handelt es sich um Pflanzen mit einem besonders flüssigkeitsreichen Gewebe. Nicht nur die bekannten Kakteen gehören zu den Sukkulenten, sondern Arten der Hundsgiftgewächse wie zum Beispiel die Gattung Adenium, deren Arten verholzt und mit häufig am Triebende spiralig angeordneten, ledrigen Laubblättern versehen sind und wasserspeichernde verdickte Stämme ausbilden. Die Pflanzen sind durch diese morphologischen Merkmale an besondere Klima- und Bodenverhältnisse angepasst.

Weitere Anpassungsgenies sind die sog. „Aasblumen“. Blütenbiologisch haben diese Pflanzen eine verblüffende Strategie entwickelt. Obwohl sie „100 % vegetarisch“ sind, strömen sie einen Geruch nach totem Fleisch aus und locken dadurch Aasfliegen an, die dann mitunter ihre Eier auf der Blüte ablegen und die Pflanze dabei gleichzeitig bestäuben.

Die Familie Apocynaceae - von Apocynum, gr. apo (=fort) und kyon (=Hund) - erhielt ihren Namen aufgrund ihrer zahlreichen giftigen pflanzlichen Familienmitglieder, die sowohl als Toxikum als auch als Heilmittel verwendet werden. Die Verwendung einzelner Arten der Apocynaceae als pflanzliches Heilmittel kann bis ins Mesopotamien des dritten Jahrtausends vor Christus zurückverfolgt werden 

Ein bekanntes Beispiel für die medizinische Bedeutung der Arten in Apocynaceae ist der immergrüne Oleander (Nerium oleander), dessen Blüten zwar einen leicht süßlichen Geruch ausströmen, jedoch wie alle Teile der Pflanze sehr giftig sind. Gleichzeitig werden Wurzeln, Blätter und Blüten des Oleander auf verschiedene Arten medizinisch genutzt. Das wusste bestimmt auch Vincent Van Gogh, als er im Jahr 1888 die Pflanze zum Modell seines Gemäldes „Stillleben mit Oleander“ machte. Außerdem ist diese bekannte Pflanzenart als Dekoration sehr beliebt und die Blüten geben sogar ein grünes Färbemittel her.

Aus medizinischer Sicht genauso interessant sind die Seidenpflanzen mit dem lateinischen Gattungsname Asclepias. Diese Pflanzengattung ist benannt nach Asclepius, dem griechischen Gott der heilenden Medizin. Der Asclepius-Stab ist bis heute ein Symbol der Heilkunst. Neben ihrer medizinischen Verwendung fallen Asclepias durch ein weiteres Merkmal auf: Sie produzieren mit die komplexesten Blüten im Pflanzenreich, wie zum Beispiel diese Hoya bella.

 

Quellen:

"Apocynaceae" in der Flora Malesiana.

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCstenrosen

https://de.wikipedia.org/wiki/Hundsgiftgew%C3%A4chse

https://www.britannica.com/plant/Apocynaceae

https://www.pflanzenfreunde.com/aasblumen.htm

http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Nerium+oleander

https://en.wikipedia.org/wiki/Asclepias

https://de.wikipedia.org/wiki/Wachsblumen_(Hoya)

 

 

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