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Botanische Geschichtenerzähler - Apocynaceae Teil 3

In der zweiten Mission zu den Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae) lag der Fokus auf Nord- und Lateinamerika. In dem dritten Teil kommen nun Vertreter aus Afrika und Europa hinzu.

Anzahl Exemplare
5978
Koordinator
Agnes
Veröffentlichungsdatum
13 Juni 2022
Beitragen
14 Juni 2022

Hundsgiftgewächse dritter Teil

Liebe Herbonauten, endlich geht es weiter: hier kommt Teil 3 der Apocynaceae, diesmal vorwiegend aus Afrika und Europa.

26 Mitglieder
3434 Angesehene Exemplare
2290 Fertige Exemplare

Missionsstatus

Ziel : 2290 / 5978 Exemplare

In der zweiten Mission zu den Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae) lag der Fokus auf Nord- und Lateinamerika. In dem dritten Teil kommen Vertreter aus Afrika und Europa dazu. Wie schon aus den vorigen Missionen bekannt, sind die Hundsgiftgewächse vor allem in den tropischen und subtropischen Gebieten der Erde verbreitet. Gerade mal drei Gattungen der gesamten Pflanzenfamilie kommen in den mitteleuropäischen Gebieten vor.Vinca minor

Zu der Gattung Vinca gehört z.B. das Kleinblättrige Immergrün oder Jungfernkraut (Vinca minor L.), die wie viele Vertreter der Apocynaceae giftig ist. Trotzdem wird sie wegen Ihrer bezaubernden lila Blüten häufig als Zierpflanze und als schützender Bodendecker ausgepflanzt. Des Weiteren wird das Jungfernkraut in der Medizin und Homöopathie angewandt.

Zu der Gattung Vincetoxicum zählt die Weiße Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria Medik.). Der Gattungsname Vincetoxicum leitet sich vom lateinischen vincere (besiegen) und toxicum (Gift) ab und bezeichnet eine Pflanze, die als Brechmittel gegen andere Gifte (Antidot) wirkt. Der Name „Schwalbenwurz“ ist aus dem lateinischen hirundo (Schwalbe) abgeleitet und weist auf die Ähnlichkeit der Samen mit fliegenden Schwalben.

Aus der Gattung Asclepias kommt die Echte Seidenpflanze (Asclepias syriaca L.), die ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika stammt, wo sie auf Feldern, Wiesen und Wegrändern wächst. In Europa ist diese Art verwildert. Sie dient als Zier- und Bienenweidepflanze und es wurden auch Versuche zur Gewinnung von Fasern und Kautschuk gemacht. Im Westen der USA gilt sie als eine wichtige Futterpflanze für die Raupen des Monarchfalters, der berühmt wegen seiner weiten Wanderflüge zu Überwinterungsorten in Mexiko ist. Durch Übernahme der Gifte der Raupenfutterpflanze sind die Falter mit ihrer auffälligen Färbung – die als Warntracht gedeutet wird – weitgehend vor Fressfeinden geschützt.

Quellen

Parolly, G. & Rohwer, J. G. 2016: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder, ed. 96. Wiebelsheim.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwalbenwurz

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnliche_Seidenpflanze

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Immergr%C3%BCn

 


 

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